Für die Zeichen 205 und 250 wurde eine erweiterte Kennzeichnung definiert, die es erlaubt nachzuvollziehen, ob diese Zeichen durch das spätere Anbringen eines Sinnbildes modifiziert worden sind. Häufig konnte beobachtet werden, dass solche Modifizierungen nicht mehr von Firmen mit güteüberwachter Produktion und auch nicht mit zugelassenen Materialien und nicht mit amtlichen Sinnbildern ausgeführt wurden.
Die erweiterte Kennzeichnung für diese Zeichen besteht darin, dass zusätzlich zu der bekannten Perforation des Gütezeichens mit Kennziffer, Quartal und Herstelljahr die Zeichennummer 205 oder 250 eingeprägt wird.
Damit kann nachgewiesen werden, ob ein Zeichen 205 oder 250 von Dritten verändert wurde, nachdem es das Werk des zertifizierten Herstellers verlassen hat. Alle übrigen Bildnummern der Ronden oder Dreiecke mit rotem Rand, die durch einen Gütezeichen-Hersteller gefertigt wurden, haben keine zusätzliche Kennzeichnung im Gütezeichen.
Beispiel für das Zeichen 205: